26.05.2010   Kategorie: Fachärzte  

Orthopäde 1

Orthopäde ist der Facharzt für Orthopädie

Die Orthopädie, hat die Aufgabe, bei Schmerzen oder Verletzungen des Bewegungsapparates, die Wiederherstellung desselben, mittels konservativer, oder auch durch unvermeidbare Operationen herbeizuführen. Die konservative Behandlung sollte dabei immer im Vordergrund stehen, denn viele der Symtome lassen sich durch Eigentraining und Physiotherapie behandeln.

Schulterbereich

Der Schulterbereich bedingt eine Vielzahl von Verletzungsmustern und Krankheitsbildern. Einige dieser Krankheitsbilder sind:
- Bewegungsstörungen des Schultergürtels
- Entzündungen im und um das Schultergelenk
- Sehnenrisse oder Sehnenreizungen
- Arthrose Schulter
- Arthrose des Schultergelenks
- Knorpelschäden im Schultergelenk
- Tumore am und im Schultergelenk
- Schleimbeutelentzündungen (Bursitis subacriomialis)
- die sogenannte Kalkschulter

Der Orthopäde arbeitet meist mit erfahrenen Physiotherapeuten zusammen, um bei den Erkrankungen als erstes die konservative Behandlung voranzutreiben. Sollte dies allerdings nicht zum Erfolg führen, bleibt nur die operative Methode um zum gewünschten Erfolg zu kommen.

Der Ellbogen

Auch der Ellbogen ist sehr anfällig für Verletzungen und diverse Verschleißerscheinungen. Die bekannteste Erkrankung ist hier der sogenannte Golfer oder Tennisellbogen. Aber auch Arthrosen und Brüche des Ellbogens sorgen für intensive Versorgungsarbeit durch den Orthopäden. Oft erarbeiten die Physiotherapeuten auf Anweisung des Orhtopäden spezielle Übungs- und Trainingskonzepte für die betroffenen Patienten.

Die Hand

Bei Erkrankungen des Handbereiches steht das Thema Rheuma zumeist an erster Stelle. Diese Erkrankung ist tückisch und kann über Nacht ausbrechen. Hier ist keiner davor geschützt, selbst Kinder nicht. Aber auch das Karpaltunnelsyndrom ist eine sehr oft auftretende Krankheit. Im Handbereich ist deshalb meist nur ein operativer Eingriff möglich, vor allem bei Rheuma, da es hier oft zur Deformation der Fingergelenke kommt, die bis zur Unbeweglichkeit führen kann. In solchen Fällen, kommen dann nachfolgend genannte Therapien zur Anwendung:
- Versteifungsoperationen am Handgelenk oder der Handwurzel
- Therapie der Arthrose am Sattelgelenk
- Korrekturosteotomie bei Fehlstellung
- neurologische Erkrankungen wie zb. Fallhand oder Krallenhand
- Rekonstruktive Eingriffe

Nach der orthopädischen Behandlung der vorgenannten Erkrankungen, die sehr komplex sind, ergibt sich meist eine lange Regenerationszeit. Aber durch enorm verbesserte Behandlungsmethoden, ist es jedoch gelungen, die Erholungszeit auf ein Minimum zu begrenzen.